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Claus Heupel

    

 

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Der folgende Text wurde mir von Claus Heupel zur Verfügung gestellt. Wenn ihr mehr über ihn und sein Hobby erfahren möchtet, klickt auf den folgenden Link:

http://www.c-jet500.de.vu/

Claus fertigt viele verschiedene Karosserien selber an und verkauft diese als Bausätze. Genug Vorschuss-Lorbeeren, hier nun der Text über die "Bonsai"-Pumas:

 

VW Puma:
(März 2004)

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um eine Reproduktion des hierzulande äußerst seltenen Modells von Estrela (einem kaum bekannten brasilianischen Hersteller). Wenn nicht ein befreundeter H0-Sammler mir diese Rarität zum Zwecke der Kopie anvertraut hätte, wäre dieser Fahrzeugtyp wohl noch für längere Zeit kein Modell geblieben, das man guten Gewissens auch im harten Renneinsatz bewegen kann, ohne ständig Gefahr zu laufen, einen Herzinfarkt zu erleiden.. ;-)

Auch wenn das Estrela-Modell die eleganten Linien des von VW do Brasil bis Anfang der ´80-er Jahre hergestellten Originals eher unvollkommen wiedergibt, so ergibt dieser Body auf einem T-Jet Chassis einen feinen "runner"! Die Karosserie ist nicht zuletzt durch meinen tiefgezogenen "Glas"einsatz federleicht und lässt sich prima tiefer legen (bei dem abgebildeten - nur moderat "gelowerten" - ersten Abguss ist noch viel Spielraum!)!

 

Auch wenn es sich bei diesem blauen Flitzer wie erwähnt um den ersten Guss aus der neuen Form handelt, sind noch einige Unzulänglichkeiten zu erkennen (matte Stelle auf dem Dach sowie ein paar Mikroporen), aber ich hatte es einfach eilig, meinen ersten Puma mit Startnummern aus meiner Wühlkiste bestückt (alte Faller Wasserschiebebildchen) auf die Piste und vors Objektiv zu bringen! :-)

 Hier erkennt man den Unterschied zwischen einer "originalgetreuen Kopie" des Estrela Puma (dem gelben) und einem für den Renneinsatz mit T-Jet Chassis präparierten (dem roten).

    

Das Tieferlegen lässt sich durch das Kürzen der Schraubstutzen sowie das Erweitern der Radläufe einfach bewerkstelligen. Für beides sollte (wie immer) eine Minibohrmaschine (Dremel, Proxxon o.ä.) zur Hand sein, dann ist das eine Sache von 10 Minuten!

    

 Noch mal ein im August 2004 entstandener Puma - der Body (in 2 Farben gegossen) lässt sich mit etwas Anpassungsarbeiten an der Ankerplatte des Chassis wirklich SO RICHTIG tiefer legen (mehr geht nun definitiv nicht mehr!).

Die Felgen (vorne massiv Messing auf MS-Hohlachse, hinten Nylon mit Doppelflanke) sowie Reifen (vorne und hinten Silikon) stammen von JW´s und verleihen diesem Renner wirklich imposante Fahreigenschaften und machen ihn zu einem hoffnungsvollen Wettbewerbskandidaten!

Im Herbst 2004 musste erneut die altbewährte Puma-Form für meinen Spieltrieb herhalten: Meine Frau hatte in der Hausfrauenbastelabteilung eines bekannten Heimwerkermarktes eine Dose mit Metallflimmerplättchen erstanden, die mich doch sehr an einen Autoscooter erinnerten. So etwas sollte man doch einfach in das Gießharz mischen können...?

Hier das Resultat (diese Metal-Flakes sind vor dem Aushärten des Resins in der Form abgesunken, daher habe ich die untere Hälfte der Karosserie in metallic-rot aus der Dose eingenebelt):

 

Der Effekt lässt sich nur schwer mit der Kamera einfangen - im Original ist dieser Renner ein echter Hingucker (nicht nur der Optik wegen...)! ;-)

 

Ich hoffe ihr hattet viel Spaß mit diesem Artikel, wie üblich sind alle Bilder mit den Originalen verlinkt, also draufklicken und die "Großen" anschauen.

 

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Letzte Überarbeitung: 09.2005
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